Kinnkorrektur

Eine Kinnkorrektur stellt eine gute Möglichkeit der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie dar, dem Gesicht zu mehr Harmonie und Ausdruck zu verhelfen. Bei der Entscheidung für die Kinnkorrektur muss aber stets das Kinn im Zusammenspiel mit dem restlichen Gesicht – insbesondere mit den Lippen und der Nase – betrachtet werden. Eine Kinnkorrektur kann aus unterschiedlichen Gründen geboten sein. So kommt es manchmal zu Unterentwicklungen des Kinns in allen drei Dimensionen, einer sogenannten Mikrogenie. Aber auch bei der sogenannten Retrogenie, einer geringen Ausprägung des Kinns in der Profillinie, kann eine Kinnkorrektur helfen. Je nach den Wünschen und Voraussetzungen des Patienten kann der Ästhetisch-Plastische Chirurg auf verschiedene Techniken der Kinnkorrektur zurückgreifen.

Art der Behandlung

Operation, meist ambulant

Narkoseart

meist Lokalanästhesie

Nachsorge

Pflasterverband

Dauer der Behandlung

ca. 60 Minuten

Empfohlene körperliche Schonung

ca. 4 Wochen

Gesellschaftsfähig nach

ca. 10 Tagen

Wie funktioniert eine Kinnkorrektur?

Bei der Kinnkorrektur geht es meist um die Korrektur eines fliehenden Kinns. Hierfür kommen heute moderne Silikonimplantate oder Proplastimplantate zum Einsatz. Die Wahl des passenden Kinnimplantats ist mitentscheidend für den Erfolg der ästhetischen Kinnkorrektur. In den meisten Fällen werden Implantate aus polymerisiertem, also festem Silikon eingesetzt. Da das Kinnimplantat der Nachbildung eines nicht ausreichend ausgebildeten Knochens dient, wird es direkt auf den Kinnknochen gesetzt. Prinzipiell sind hierfür zwei Zugänge möglich: Entweder bringt der Ästhetisch-Plastische Chirurg das Kinnimplantat über einen kleinen Schnitt unterhalb des Kinns ein oder er wählt den Zugang über die Mundhöhle.

Was ist nach einer Kinnkorrektur zu beachten?

Nach einer Kinnkorrektur kommt es meist zu vorübergehenden Schwellungen und manchmal Blutergüssen. In seltenen Fällen können Asymmetrien durch Verrutschen des Implantats auftreten, noch seltener sind Entzündungen, die ein vorzeitiges Entfernen des Implantats erfordern. Da nach der Kinnkorrektur für etwa 10 Tage ein fixierender Verband getragen werden muss, um die Einheilung des Implantats sicherzustellen, sollte eine entsprechende Ausfallzeit eingeplant werden. Auf Sport, Saunabesuche und das Solarium sollten Patienten nach der Kinnkorrektur für 3–4 Wochen verzichten.

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Sie möchten eine Kinnkorrektur in München oder der Region vornehmen lassen? Bitte beachten Sie: Wir können Ihnen an dieser Stelle nur allgemeine Informationen und einen Überblick über die Kinnkorrektur geben. Vor dem Eingriff sind eine eingehende Untersuchung und ein ausführliches Beratungsgespräch unabdingbar. In unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München klären wir Sie gern über die Möglichkeiten der Kinnkorrektur auf. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin zum Thema Kinnkorrektur in München.

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