Anlegen abstehender Ohren – Ohrenkorrektur

Die Ohrenkorrektur wird – anders als viele andere ästhetisch-plastische Operationen – häufig bei Kindern vorgenommen. Dies liegt daran, dass mit einer Ohrenkorrektur fast immer die Form und Stellung der Ohren korrigiert wird. Das typische Beispiel ist das Ohrenanlegen, die Korrektur sogenannter Segelohren. Da Hänseleien aufgrund abstehender Ohren oft schon im Vorschulalter beginnen und sich aus Spott psychische Probleme ergeben können, empfiehlt sich die Ohrenkorrektur bei Segelohren schon im Kindesalter. Viele Krankenkassen erstatten die Kosten für eine Ohrenkorrektur auch nur vor der Volljährigkeit.

Art der Behandlung

Operation, ambulant

Narkoseart

Lokalanästhesie, bei Kindern meist Vollnarkose

Nachsorge

Kopfverband nachts für 6 Wochen

Dauer der Behandlung

ca. 60-90 Minuten

Empfohlene körperliche Schonung

ca. 4 Wochen

Gesellschaftsfähig nach

1 Woche

Wie funktioniert eine Ohrenkorrektur?

Die Technik der Ohrenkorrektur richtet sich nach dem individuellen Befund des Patienten. Der Grund für abstehende Ohren etwa ist eine unausgeglichene Spannung des Ohrknorpels, wobei die Spannung der Vorderseite größer ist, sodass das Ohr nach vorn gezogen wird. Die Knorpelwölbung, die unser Ohr normalerweise nach hinten biegt, ist nicht ausgebildet. Auch eine zu große Ohrmuschel kann für sogenannte Segelohren verantwortlich sein. Ein zu großes Ohr oder ein abstehendes Ohrläppchen können mit einer Ohrenkorrektur ebenfalls korrigiert werden.

Zur Korrektur abstehender Ohren kommen, abhängig von der Art der Fehlbildung, drei unterschiedliche Techniken und deren Kombinationen zum Einsatz: Bei der Fadentechnik wird die Rückfläche der Ohrmuschel freigelegt und die zu gering ausgebildete Ohrfalte nach Schwächung des Knorpels durch Fäden in eine enger am Kopf anliegende Position gebracht. Zusätzlich kann auch die Ohrmuschel durch Fäden weiter angelegt werden. Bei der kombinierten Naht-Schnitt-Technik werden Teile des Knorpels der zu großen Ohrmuschlen abgetragen und neu geformt. Die jeweils sinnvollste Art der Ohrenkorrektur ermittelt der Ästhetisch-Plastische Chirurg im Rahmen einer eingehenden Untersuchung und Beratung.

Was ist nach einer Ohrenkorrektur zu beachten?

Nach einer Ohrenkorrektur kann es während der ersten 2 Tage zu leichten bis mittleren Schmerzen und Spannungsgefühlen kommen. Ein Kopfverband schützt das Operationsergebnis für etwa 2 bis 4 Tage. Nach etwa 2 Wochen werden die Fäden entfernt. Für 6 Wochen ist beim Schlafen ein Ohrmieder zu tragen. In den ersten 1–2 Wochen nach der Ohrenkorrektur ist allgemeine Schonung angeraten. Vor allem Sport oder andere körperliche Anstrengungen sowie Sauna- und Solariumsbesuche sollten vermieden werden. Auch auf das Tragen von Brillen oder Helmen muss vorerst verzichtet werden. Während der ersten Monate nach der Ohrenkorrektur sind die Ohren empfindlicher als sonst und sollten vor Stößen und Kälte geschützt werden. Worauf nach der Ohrenkorrektur noch zu achten ist, erläutert der Ästhetisch-Plastische Chirurg im Rahmen des Beratungsgesprächs.

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Sie interessieren sich für eine Ohrenkorrektur in München oder der Umgebung? Bitte beachten Sie: Wir können Ihnen an dieser Stelle nur allgemeine Informationen geben. Vor einer Ohrenkorrektur sind eine eingehende Untersuchung und intensive Beratungsgespräche notwendig. In unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München klären wir Sie gern über die Möglichkeiten der Ohrenkorrektur auf. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin zum Thema Ohrenkorrektur in München.

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