Stirnlift

Das Stirnlift ist eine gezielt auf die Stirn bezogene Straffungsoperation, die oft mit der Straffung anderer Gesichtspartien unter dem Begriff Facelifting oder Hals-Stirn-Face-Lift zusammengefasst wird. Mit zunehmendem Alter und durch starke mimische Bewegungen kommt es häufig zu einem Absinken der Augenbrauen. Zudem können stark ausgeprägte quer verlaufende Stirnfalten sowie vertikale Falten zwischen den Augenbrauen, die sogenannten Zornesfalten, entstehen. Insbesondere die Veränderung an den Augenbrauen führt zu einem müden, in manchen Fällen auch zornig oder besorgt erscheinenden Ausdruck. Ein Stirnlift kann in diesem Fall die Harmonie des Gesichts wiederherstellen.

Art der Behandlung

Operation, stationär oder ambulant

Narkoseart

Lokalanästhesie oder Vollnarkose

Nachsorge

Bandage

Dauer der Behandlung

ca. 2,5 - 3,5 Stunden

Empfohlene körperliche Schonung

ca. 4-5 Wochen

Gesellschaftsfähig nach

2 - 3 Wochen

Wie funktioniert ein Stirnlift?

Beim Stirnlift nimmt der Ästhetisch-Plastische Chirurg einen Schnitt in den Kopfhaaren oder, bei einer hohen Stirn, am Stirnhaaransatz vor. In manchen Fällen kann das Stirnlift auch endoskopisch mit der sogenannten Schlüssellochtechnik durchgeführt werden. Dann entstehen mehrere kleine Narben, die im Bereich der Kopfhaare liegen und daher gut verdeckt werden können. Über die Schnitte hebt der Ästhetisch-Plastische Chirurg die Haut an und führt die eigentliche Straffung durch. Überschüssiges Gewebe wird im Bereich der Wundränder entfernt. Insgesamt bewirkt das Stirnlift nicht nur eine Straffung der Haut, sondern auch eine Neupositionierung von Fett- und Muskelgewebe. Durch das Stirnlift können Sorgen- und Zornesfalten beseitigt und das Gesicht insgesamt harmonisiert werden. Zudem kommt es durch das Stirnlift zu einem leichten Anheben der Augenbrauen im seitlichen Bereich. Insgesamt wirkt das Gesicht dadurch deutlich wacher, frischer und harmonischer.

Was ist nach einem Stirnlift zu beachten?

Nach einem Stirnlift kommt es meist zu relativ starken Schwellungen im Operationsgebiet. Zudem ist während der ersten Tage nach dem Stirnlift ein Spannungsgefühl im Gesicht normal. Während der ersten Tage trägt der Patient eine Bandage, die am dritten Tag gegen einen etwas kleineren Verband gewechselt wird. Die im Haarbereich liegenden Fäden können am zehnten Tag nach dem Stirnlift gezogen werden, in manchen Fällen kann auch selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet werden. Nach dem Stirnlift muss mit einem beruflichen Ausfall von 2–3 Wochen gerechnet werden. Auf Sport und Sauna sollte für mindestens 5 Wochen verzichtet werden, entstehende Narben bedürfen nach dem Stirnlift eines starken Sonnenschutzes. Insgesamt sollten sich Patienten nach dem Stirnlift schonen, da der Heilungsprozess langwierig ist und sich über Monate hinzieht.

Stirnlift in München – bei Ihrem Experten

Sie interessieren sich für ein Stirnlift in München oder der Region? Beachten Sie bitte, dass wir Ihnen an dieser Stelle nur allgemeine Informationen und einen Überblick geben können. Vor dem Stirnlift muss in jedem Fall eine gründliche Untersuchung erfolgen. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München klären wir Sie gern über die Möglichkeiten der Operation auf. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin zum Thema Stirnlift in München.

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