Bodylift

Als unteres Bodylift bezeichnet man eine kombinierte Straffung von Oberschenkeln, Bauch und Po und stellt vor allem für Patienten, die nach starker Gewichtsreduktion unter hängendem Gewebe im unteren Körperbereich leiden, eine gute Option dar. Das obere Bodylift verbindet bewährte Methoden wie die Oberarmstraffung, die seitliche Brustwand- und Rückenstraffung. Zwar reduziert ein deutlicher Gewichtsverlust beziehungsweise eine Normalisierung des Körpergewichts allgemeine Gesundheitsrisiken (insbesondere Bluthochdruck, Diabetes oder Herzerkrankungen) erheblich, doch für viele, die es geschafft haben, ein Normalgewicht zu erreichen, ist die Enttäuschung und Frustration groß: Angesichts hängender Haut- und Gewebelappen mag sich kein positives Körpergefühl einstellen. Das Bodylift bietet hier eine gute Lösung. Da immer mehr Menschen unter ärztlicher Aufsicht oder mit Hilfe bariatrischer Operationen stark abnehmen, hat das Bodylift in den vergangenen Jahren in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie eine immer größere Bedeutung erlangt. Durch ein Bodylift erhalten Patienten an Oberschenkeln, Bauch und Po, oder auch im Armbereich eine schlanke Kontur, die dem Körpergewicht entspricht.

Art der Behandlung

Operation, stationär

Narkoseart

Vollnarkose

Nachsorge

Kompressionskleidung

Dauer der Behandlung

ca. 4–8 Stunden

Empfohlene körperliche Schonung

ca. 4 Wochen

Gesellschaftsfähig nach

2–3 Wochen

Wie funktioniert ein Bodylift?

Die Schnittführung verläuft beim Bodylift einmal um den Körper herum und wird bei Bedarf bis in die Leistengegend ausgedehnt. Dadurch ist es möglich, die gesamte untere Körperhälfte in nur einer Operation zu straffen. Mit einem Bodylift wird neben der Haut auch das darunterliegende Gewebe gestrafft. Das Bodylift führt damit zu einer deutlich sichtbaren Verbesserung der Körpersilhouette. Eine Besonderheit beim Bodylift in unserer Abteilung für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ist, dass wir so gut wie möglich auf die Erhaltung der Hautdurchblutung achten. Dadurch ist es zum einen möglich, die Haut stark anzuheben und somit eine wirkliche Straffung der angrenzenden Körperregionen an Po, Bauch und Oberschenkeln zu erreichen. Zum anderen führt eine verbesserte Hautdurchblutung auch zu einer besseren und rascheren Heilung nach dem Bodylift.

Bitte beachten Sie: Voraussetzungen für ein Bodylift sind ein konstanter Body-Mass-Index (BMI) unter 32 sowie ein konstantes Gewicht für mindestens 6 bis 12 Monate nach einer vorangegangenen Gewichtsreduktion. Aufgrund der großen Wundfläche mit der Gefahr von Wundheilungsstörungen sollte diese Operation bei starken Rauchern nicht durchgeführt werden. Die durchschnittliche Operationsdauer beträgt 3–5 Stunden.

Was ist nach einem Bodylift zu beachten?

Ein Bodylift ist ein umfangreicher chirurgischer Eingriff, nach dem sich Patienten in jedem Fall schonen müssen. Während der ersten Tage nach der Operation verbleiben nach ausgedehnten Straffungen kleine Drainagen im Körper, die für die störungsfreie Ableitung von Wundflüssigkeit sorgen. Der stationäre Aufenthalt nach dem Bodylift liegt insgesamt bei 5–7 Tagen. Während der ersten vier Wochen nach dem Bodylift sollte auf schwere körperliche Arbeit, schweres Heben und Sport verzichtet werden. 4–6 Wochen lang muss ein Kompressionsmieder getragen werden, das die Heilung unterstützt.

Bodylift in München – bei Ihrem Experten

Sie möchten ein Bodylift in München oder Umgebung vornehmen lassen? Bitte beachten Sie: Wir können Ihnen an dieser Stelle nur allgemeine Informationen und einen Überblick über das Bodylift vermitteln. Vor dem Eingriff sind eine eingehende Untersuchung und eine umfassende Beratung unabdingbar. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München klären wir Sie gern über die Möglichkeiten des Bodylifts auf. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin zum Thema Bodylift in München.

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