Vergleich: Leichtimplantate oder herkömmliche Implantate?

Brustvergrößerung in München | Prof. Dr. Kovacs

Die Brustvergrößerung stellt immer noch einen der meist gewünschten operativen Eingriffe in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie dar. Durch stete Weiterentwicklung haben sich die Qualität und Sicherheit der Brustimplantate in den letzten Jahrzehnten fortwährend verbessert. Die Silikonkissen unterscheiden sich in Größe, Form, Oberfläche und Beschaffenheit. Zudem ist auch eine Brustvergrößerung mit B-Lite-Implantaten in München möglich, den sogenannten Leichtimplantaten. Sie gelten als eine Innovation in der ästhetischen Brustchirurgie, weil sie eine äquivalente Volumenerhöhung bei gleichzeitig geringerem Gewicht ermöglichen. Inwiefern unterscheiden sich Leichtimplantate und herkömmliche Silikonimplantate? Welche Vor- und Nachteile gibt es jeweils?

So unterscheiden sich Leichtimplantate von anderen Brustimplantaten

Durchschnittlich wiegen Brustimplantate zwischen 250 bis 300 Gramm. Damit sind sie für die Patientinnen kaum spürbar. Einige Frauen, die sich ein deutlich volleres Dekolleté wünschen, entscheiden sich auch für größere Implantate, die dementsprechend mehr wiegen. Auch Brustrekonstruktionen können größere Brustimplantate notwendig machen, deren Gewicht durchaus spürbar sein kann. In diesen Fällen können Leichtimplantate einen Unterschied machen und ein Plus an Lebensqualität für die Patientin darstellen. Denn trotz großer Implantate muss hierbei keine so starke Gewichtsbelastung in Kauf genommen werden.

Hinsichtlich der Implantathülle unterscheiden sich die B-Lite-Implantate im Wesentlichen nicht von herkömmlichen Brustimplantaten. Die über Jahre hinweg entwickelte, in der Medizin etablierte und bewährte Implantathülle ist dieselbe. Gefüllt sind die Leichtimplantate mit einem speziellen Silikongel, das aus Borosilikat und Silikon besteht. Zudem sind Luftblasen im Silikongel eingeschlossen, wodurch keine Abstriche beim Volumen gemacht werden müssen und dennoch Gewicht eingespart wird (bis zu 30 Prozent). In jahrelanger Forschung wurden die Leichtimplantate auf Basis der Ergebnisse aus der Weltraumforschung entwickelt. Sie entsprechen den in Europa geltenden hohen Sicherheits- und Qualitätsansprüchen.

Formen von Brustimplantaten

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Formen, aus denen Patientinnen gemeinsam mit dem Plastischen Chirurgen ein passendes Implantat wählen können. Für eine gleichmäßige Volumenerhöhung eignen sich runde Brustimplantate. Durch diese Implantatform sieht die Brust besonders voll aus. Vergleichbar ist das Aussehen mit dem, was das Tragen eines Push-up-BHs erzielt. Da die Brust eher nach oben gewölbt ist, kann das Ergebnis „operiert“ wirken, das bedeutet, dass sich bei runden Implantaten eher eine Brustvergrößerung erahnen lässt. Tropfenförmige (anatomische) Brustimplantate können hingegen ein natürlicher wirkendes Resultat hervorrufen. Sie sind dem naturgegebenen Aussehen der Brust nachempfunden, indem sie im oberen Teil weniger gefüllt sind als im unteren. Welche der beiden Implantatformen geeignet ist, richtet sich unter anderem nach der gewünschten Körbchengröße als auch nach der Form des Brustkorbs sowie der Beschaffenheit des Brustgewebes, der Drüsen und der Brusthaut.

Operative Zugänge zur Brust

Die Implantate können über verschiedene operative Zugänge in die Brust eingesetzt werden. Wo die Schnittführung verläuft, hängt unter anderem von den körperlichen Voraussetzungen und vom Gewebe der Patientin, der Größe der Implantate, der Zielposition, den Wünschen der Patientin und den Empfehlungen des Experten ab.

  • Schnitt in der Unterbrustfalte: Beim operativen Zugang in der Unterbrustfalte kann die spätere Narbe beim Liegen sichtbar sein. Im Stehen ist sie in der Regel nicht sichtbar. Der Vorteil beim Zugang über die Unterbrustfalte ist, dass das Gewebe weitestgehend geschont wird und das Implantat gut unter oder auch über dem Muskel positioniert werden kann. Zudem bleibt die Brust erfahrungsgemäß gefühlsecht und stillfähig. Der Zugang über die Unterbrustfalte gilt als gängigste Methode bei der Brustvergrößerung.

  • Schnitt im Bereich der Achseln: Auch beim axillären Zugang kann das Implantat unter oder über dem Brustmuskel platziert werden. Durch den kleinen Schnitt im Bereich der Achseln bleibt die Brust narbenfrei und sowohl das Drüsengewebe als auch die Sensibilität der Brust werden geschont. Zu den Nachteilen gehören eine erhöhte Blutungs- und Infektionsgefahr sowie ein weniger übersichtliches Vorgehen für den Chirurgen.

  • Schnitt um den Brustwarzenhof: Beim periareolaren Zugang wird ein halbmondförmiger Schnitt am Brustwarzenhof gesetzt. Meist wird das Implantat dann über dem Brustmuskel platziert. Diese Operationstechnik eignet sich vor allem bei kleinen Implantaten. Die Narben an der Grenze der Brustwarze sind nahezu unsichtbar. Jedoch besteht ein erhöhtes Risiko, dass das Drüsengewebe verletzt oder die Stillfähigkeit beeinträchtigt wird.

Was ist besser: herkömmliche Implantate oder B-Lite-Implantate?

Pauschal lässt sich nicht bestimmen, welche Implantate besser geeignet sind. Im individuellen Beratungsgespräch stellt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie die verschiedenen Möglichkeiten vor und erläutert die jeweiligen Vor- und Nachteile. Anhand einer sorgsamen Untersuchung und Analyse gibt er der Patientin seine professionelle Einschätzung, welche Brustimplantate möglich und sinnvoll sind.

Brustvergrößerung mit B-Lite-Implantaten in München – Prof. Dr. Kovacs informiert Sie

Eine individuelle und ehrliche Beratung zur Brustvergrößerung in München erhalten Sie in der Praxis von Prof. Dr. Kovacs. Die ästhetische Brustchirurgie zählt zu seinen Kernkompetenzen. Gern nimmt er sich die Zeit, Sie ausführlich über die verschiedenen Methoden und Implantate aufzuklären. Mit dem Praxisteam können Sie einen Termin für ein individuelles Gespräch mit dem Experten vereinbaren.

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