Wenn die Beine immer dicker werden – das Krankheitsbild Lipödem

Lipödem-Behandlung in München

Selbst Ärzte halten dicke, säulenartige Beine manchmal für eine Folge von Übergewicht, obwohl dafür bei zusätzlichen Symptomen auch eine Fettverteilungsstörung verantwortlich sein kann. Dass auch normalgewichtige Personen an einem sogenannten Lipödem leiden können, zeigte sich erst kürzlich in den deutschen Medien, als Jenny Frankhauser ebendiese Diagnose bekam. Doch woran genau erkennt man ein Lipödem eigentlich und wie lässt sich die Erkrankung behandeln? Einen Überblick über das Krankheitsbild sowie über die moderne Lipödem-Therapie in München erhalten Sie in unserem Artikel.

Verdacht auf Lipödem: Das sind die Symptome

Viele Menschen machen die Erfahrung, dass eine Diät mal nicht wie gewünscht fruchtet. Auch Sport kann einige hartnäckige Fettpolster nicht vertreiben. Scheinen diese Fettdepots jedoch nur die Beine zu betreffen und trotz der Gegenmaßnahmen immer voluminöser zu werden, während der restliche Körper schlanker ist, dann könnte es sich um ein Lipödem handeln. Folgende Anzeichen können auf die Fettverteilungsstörung, unter der fast nur Frauen leiden, hinweisen:

  • Symmetrisches Volumen: Typisch für ein Lipödem ist die symmetrische Volumenzunahme an den Beinen, manchmal auch zusätzlich an den Armen. Jedoch sind stets beide Beine oder Arme betroffen.
  • Oberkörper passt nicht zum Unterkörper: Die Taille ist von der Volumenzunahme der Beine bei einem Lipödem nicht betroffen. Auch die Füße sind oftmals schlank im Vergleich zu den Beinen. Der disharmonische Körperbau ist für viele Betroffene ein ästhetischer Störfaktor, unter dem sie leiden.
  • Auffällige Volumenzunahme: Der Zeitpunkt der Volumenzunahme passiert bei einem Lipödem zwar nicht über Nacht, doch ist sie dennoch verhältnismäßig plötzlich. Hormonelle Veränderungen während der Pubertät, der Schwangerschaft oder der Wechseljahre scheinen den Ausbruch einer Lipödem-Erkrankung zu begünstigen.
  • Blaue Flecken und Besenreiser: Ebenfalls ein häufiges Leiden von Betroffenen einer Lipödem-Erkrankung sind eine starke Neigung zu Hämatomen und Besenreisern. Besenreiser sind kleine, blaue, netzartige Venen, die direkt unter der Haut sichtbar werden. Außerdem treten im späteren Krankheitsverlauf oft kleine Knoten aus Fettgewebe auf, die direkt im Unterfettgewebe befindlich und durch die Haut spürbar sind.
  • Druckempfindlichkeit und Schmerzen: Vor allem im späteren Verlauf der Lipödem-Erkrankung empfinden Betroffene bereits bei leichten Berührungen eine starke Druckempfindlichkeit oder gar Schmerzen in den Beinen. In den frühen Stadien bemerken Betroffene oftmals „schwere Beine“.

Wenn Personen diese Symptome bei sich selbst auffällig werden, dann sollte der Gang zum Arzt Priorität haben. Durch eine umfassende Untersuchung stellt der Mediziner fest, ob ein Lipödem vorliegt oder ob die Symptome auf andere Erkrankungen hindeuten können.

Leben mit Lipödem: Konservative Therapie

Die Lipödem-Erkrankung begleitet viele Betroffene, die sich nicht für einen operativen Eingriff entscheiden, ein Leben lang. Im Verlauf der chronischen Krankheit zeichnen sich die Fettwulste immer deutlicher ab und auch unangenehme Spannungsgefühle werden ohne Behandlung deutlich stärker. Doch Patientinnen können den Symptomen entgegenwirken und vor allem Schmerzen vorbeugen oder lindern. So sind zum Beispiel ausreichend sportliche Betätigung und eine ausgewogene Ernährung förderlich. Die Aktivität lindert nicht nur die „schweren Beine“, sondern sorgt im Idealfall auch dafür, dass die Patientin ihr Normalgewicht halten kann. Übergewicht hingegen belastet viele Betroffene stärker – sowohl das physische als auch das ästhetische Befinden betreffend. Zusätzlich helfen Kompressionsstrümpfe und Lymphdrainagen dabei, die Beschwerden zu verringern. Dauerhaft reduziert werden kann das krankheitsbedingt wachsende Fettgewebe aber nur mit einer Operation.

Vorteile und Risiken eines operativen Eingriffs beim Lipödem

Die Fettabsaugung (Liposuktion) stellt für Patientinnen mit Lipödem häufig einen wichtigen Schritt dar. Denn durch die operative Entfernung des Fettgewebes erfahren viele Frauen sowohl körperliche als auch seelische Erleichterung. Die oftmals als unästhetisch empfundenen Fettpolster verschwinden und der Körper wird harmonisch konturiert. Das bedeutet für betroffene Frauen oftmals ein vollkommen neues Lebensgefühl, in dem der Scham vor kurzen Hosen und Röcken oder vor Bademode nicht länger ein großer Platz zukommt. Zudem kann die sehr zeitaufwendige konservative Therapie etwas reduziert werden, da sie nur noch begleitend erfolgt. Das Ergebnis der Liposuktion ist langanhaltend. Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass sich erneut Fettgewebe ansammelt, das durch die Lipödem-Erkrankung bedingt ist, doch dauert dieser Prozess, wenn er auftritt, meist mehrere Jahre.

Damit eine Operation infrage kommt, dürfen keine Faktoren bei der Patientin vorliegen, die gegen den Eingriff sprechen. Besteht beispielsweise Übergewicht, kann die Fettabsaugung in München nicht durchgeführt werden. Eine genaue Untersuchung und Beratung durch einen Spezialisten auf dem Gebiet der Fettabsaugung ist deshalb sehr wichtig, um ein gesundes und auch ästhetisch gewünschtes Ergebnis zu erhalten.

Modernes Verfahren: Radiofrequenztechnik gegen Lipödem

Für den Eingriff an sich stehen verschiedene Methoden zur Auswahl. Je nach Befund und gewünschten Ergebnis der Patientin entscheidet der behandelnde Chirurg, welche am besten im individuellen Fall geeignet ist. Zu den Verfahren, die angewendet werden, gehört zum Beispiel die Fettabsaugung mit BodyTite™ in München. Mithilfe von Radiofrequenztechnologie werden die überschüssigen Fettzellen schonend entfernt und gleichzeitig wird ein hautstraffender Effekt erzielt. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Elastizität der Haut aus, sondern mindert gleichzeitig Cellulite, unter der viele Patientinnen mit Lipödem stark leiden.

Lipödem-Therapie in München – Prof. Dr. Kovacs berät Sie gern

Ob ein operativer Eingriff bei bestehendem Lipödem infrage kommt oder nicht, beschäftigt viele Patientinnen sehr. Möchten Sie sich umfassend zur Lipödem-Therapie in München beraten lassen, finden Sie in Prof. Dr. Kovacs einen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen mit langjähriger Erfahrung. Vereinbaren Sie gern einen Termin in unserer Praxis!

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