Fettabsaugung – Liposuktion (z.B. Lipödem)

Die Fettabsaugung oder Liposuktion zählt zu den häufigsten ästhetisch-plastischen Operationen. Bei männlichen Patienten ist sie laut Umfragen der Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) sogar der am häufigsten vorgenommene Eingriff in diesem Fachgebiet insgesamt. Die Technik der Fettabsaugung kommt aber nicht nur als ästhetische Maßnahme, sondern auch in der rekonstruktiven Chirurgie zur Anwendung. Eine Fettabsaugung ist kein Ersatz für eine Diät oder für Sport und dient nicht der Gewichtsreduktion. Tatsächlich erzielt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit einer Fettabsaugung die besten Ergebnisse bei relativ jungen Patienten mit nur kleinen Fettpolstern, denn die Fettabsaugung dient in erster Linie der Konturierung und Harmonisierung des Körpers.

Art der Behandlung

Operation, stationär oder ambulant

Narkoseart

Lokalanästhesie, Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Nachsorge

Kompressionskleidung

Dauer der Behandlung

ca. 60–180 Minuten

Empfohlene körperliche Schonung

ca. 4 Wochen

Gesellschaftsfähig nach

2 Wochen

Wie funktioniert eine Fettabsaugung?

Für die Fettabsaugung existieren unterschiedliche bewährte Methoden. Als Standard der Fettabsaugung hat sich die sogenannte Tumeszenztechnik etabliert. Dabei spritzt der Ästhetisch-Plastische Chirurg vor der eigentlichen Absaugung eine Flüssigkeit (Tumeszenzlösung), die auch ein lokal wirkendes Betäubungsmittel enthält, in das zu behandelnde Fettgewebe. Während einer etwa halbstündigen Einwirkzeit führt die Lösung ein Zusammenziehen der Gefäße herbei und mindert dadurch die Blutungsneigung. Über sehr kleine Einschnitte in der Haut erfolgt dann die eigentliche Fettabsaugung.

Häufig wird diese Form der Fettabsaugung heute mit der Methode der WAL (Wasserstrahl-assistierte Liposuktion) durchgeführt. Unter Einsatz eines gezielten Wasserstrahls kann der Chirurg die Fettzellen aus dem umliegenden Gewebe herausspülen, wodurch eine schonendere Absaugung möglich wird. Eine noch modernere Art der Fettabsaugung ist die Auflösung der Fettzellen durch Ultraschall (UAL – Ultraschall-assistierte Liposuktion). Die zerstörten Fettzellen können dann mit geringerem Unterdruck abgesaugt werden und das OP-Ergebnis ist schon während der Fettabsaugung besser zu beurteilen. Auch kommt es bei dieser Form der Fettabsaugung zu weniger Blutungen und damit zu weniger Blutergüssen.

Was ist nach einer Fettabsaugung zu beachten?

Nach einer Fettabsaugung erhält der Patient Kompressionsbekleidung, die für mindestens 3, manchmal 4 bis zu 6 Wochen nach der OP Tag und Nacht getragen werden muss. Dies ist wichtig, damit sich das Gewebe nach der Fettabsaugung wieder anlegen und ausheilen kann, Schwellungen und Blutergüsse minimiert werden und das Zusammenziehen der Haut unterstützt wird. Zudem empfiehlt sich in den ersten Wochen nach der Fettabsaugung körperliche Schonung. Nach der Fettabsaugung kann es zu Blutergüssen und Taubheitsgefühlen kommen, die in der Regel schnell wieder nachlassen. Das endgültige Ergebnis der Fettabsaugung kann nach etwa 3 Monaten beurteilt werden.

Fettabsaugung in München – bei Ihrem Experten

Sie möchten sich einer Fettabsaugung in München oder der Region unterziehen? Bitte beachten Sie: Wir können Ihnen an dieser Stelle nur allgemeine Informationen zur Fettabsaugung geben. Vor dem Eingriff sind eine eingehende Untersuchung und intensive Aufklärungsgespräche notwendig. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München klären wir Sie gern über die Möglichkeiten der Fettabsaugung oder Liposuktion auf. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter dem Stichwort Fettabsaugung in München.

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